Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

So macht man es

Mittwoch, 04. Oktober 2006
Ich dachte groß, war erst klein,
doch “groß” kam später von ganz allein.

(S. Kromm)

Arbeit kann Spaß machen oder auch Kreativer Bullshit durch Übermüdung

Mittwoch, 13. September 2006
Lange Nächte im Büro. Enge Deadlines. Wenig Schlaf. Viel telefonieren & instantmessaging. Kaum ein anderer wird’s lustig finden. Ich bestimmt auch nicht mehr, wenn alles vorbei ist.

Ich: hast recht, ich war away. ungewohntes programm, dieses trillian
Er:  ich hab immer recht. ausser neulich, als ich dachte ich hätte mich geirrt, hatte ich aber nicht

Ich: hast du gerade voodoofone gesagt? *lol*
Er:  voodoofone-handy
Ich: anrufen und nadel ins handy pieksen

Ich: ist irgendwem außer uns beiden der link zum onlinebetaordner bekannt?
Ich: will böses video zum testen hochladen
Er: alle kennen den!!!
Er: kein böses video
Ich: supi, dann mache ich das

Ich: wann kommt endlich die funktion in flash, durch die man mit einem knopfdruck die exportierte swf-datei auf einen server laden kann???

Ich: Wie konnte Jane Fuller Douglas Hall gezielt in ihre Zeit 2024 holen und warum hat sie es nicht schon früher getan?

FCKeditor - Stress dank eingebautem Filemanager

Freitag, 25. August 2006
Meine Fresse!
So, nachdem das gesagt ist, fühle ich mich auch gleich viel besser.  Einem Rat meines Kollegen Markus folgend, unternehme ich gerade den Versuch, den Online-WYSIWYG-Editor namens FCKeditor in mein Blog einzubasteln. Alles kein Problem; ist ja leicht genug.
Aber der Filemanager, von dem Markus bei unserem letzten Gespräch so geschwärmt hat, bekomme ich ums Verrecken nicht dazu, seinen Dienst zu verrichten. Der Filebrowser zeigt mir keine Dateien an, Uploads landen anscheinend irgendwo auf meinem Server. Noch habe ich keine der Dateien wiedergefunden, deren erfolgreichen Upload mir der Editor fröhlich bestätigt hat.
Die Dokumentation all dessen, was mit dem Filemanager zu tun hat, finde ich mächtig schmal. Zudem scheint das zugehörige Dokumentationswiki ständig überlastet zu sein. Besonders toll, wenn man nur “mal eben” einen anderen Editor installieren will.
Wenn dieser Artikel/Schmähruf in meinem Blog auftaucht, heißt das immerhin, dass der Rest vom FCKeditor etwas taugt…

Interessante Verlinkungen zu meinem WeBlog

Donnerstag, 29. Juli 2004
Ein Check meiner Webstatistik ergab einige interessante Erkenntnisse.

Primär scheinen meine Besucher die URL www.christianscholz.com direkt in den Browser einzugeben, um hier zu landen.

Bei einigen der Referrers (Internetseiten, von denen aus jemand auf cs.com gelangte) ist mir völlig schleierhaft, wie und warum jemand (oder etwas?) von dort aus zu mir gelangt war, wie z.B. der hier, hier oder - ganz obskur - hier.

Auf anderen Referrer-Websites, die und deren Betreiber mir auch noch nicht näher bekannt sind, stiess ich wiederum sofort auf einen Textlink, der zu cs.com zeigt. Vielen Dank an diese Leute! Ich schaue mir Eure Sites in den nächsten Tagen mal genauer an und erwäge dann einen Backlink.

Auch nochmal ein heftiges Dankeschön an Marcel und Stefko, durch deren WeBlogs und Links diverse Leute zu mir gefunden haben/Pageimpressions generiert worden sind. :)

Auch gerade gesehen: Wenn man bei Google die Suchbegriffe “Formfehler Buchhaltung” eingibt, wird mein WeBlog auf Platz 3 genannt. *LOL*

Ferner wurde tatsächlich von jemandem auf meinen Link in einem Antwortsbeitrag in “unserer” NG/WG MM.General.Germany geklickt, zähle ich doch auch diese URL zu meinen Referrers.

Schnürsenkel verknotet

Donnerstag, 22. Juli 2004
Mein lieber Herr-Gesangs-Verein! War das ein Kampf.
Gestern nacht wollte ich nach einem Besuch in der Billiardhalle (Roadhouse, Osterstraße, Hamburg; Pool; 6:1 für Mark) in aller Eile ins Bettchen und fummelte im Dunkeln an meinen Halbschuhen herum. Schnürsenkel Nummer eins: Kein Problem. Nummer zwei: Ging nicht. Vielleicht mal mit Gewalt? Super. Ging auch nicht und hat die Sache noch verschlimmert.
Schuh mit beiden Händen gepackt, vom Fuß gezerrt und in die Zimmerecke geschmissen. Ab ins Bett.
Morgens, kurz vor Verlassen des Hauses. Ach, war da nicht noch eine Kleinigkeit? Richtig. Schuhe anziehen. Schuh Nummer eins: Kein Problem. Nummer zwei: … -
Dieser Knoten/Knotenhaufen/undurchsichtiger, wahnwitzig verschlungener Schnürsenkel hätte jeden Seemann oder S/M-Studiobesitzer stolz gemacht! Unglaublich eigentlich, wie heftig (Gruß an Marcello! :) man so ein schlankes Stück Schnur verdrehen kann. Und das beim Versuch, das Gegenteil zu erreichen…

Um es kurz zu machen: Fingerkuppen und -nägel nutzten rein gar nichts. In den Mund wollte ich die Angelegenheit nicht nehmen und sie einfach durchzuschneiden, hätte ich als weitere Niederlage empfunden. Da muss es doch was geben. Etwas Dünnes, Spitzes vielleicht? Hm. Jo, eine Nadel!
Vorm Regal zuckte meine Hand kurz in Richtung Stecknadel, wurde dann aber von weiter oben zurückbeordert, nachdem vor meinem inneren Auge Bilder von abgebrochenen Stecknadeln durchgelaufen waren, die sich mit beiden Hälften in unterschiedliche Teile meiner Hand bohrten und sie in eine blutige Horrorfilmhand verwandelten.
Müssten da in dem Kästchen nicht die Stick- und Nähsachen sein? Treffer! Und da waren auch schon die Nähnadeln. Meine Geheimwaffen. Meine Retter. Ich muss zugeben, ich gab ihnen schon Kosenamen, bevor sie ihren Job erledigt hatten.

Zu Recht, wie sich nur etwa eine Minute später herausstellte. In Nullkommaeinbisschen war das erste Schnürgeschwür geöffnet. Muss der Chef unter den Knoten gewesen sein, denn den Rest verließ nach diesem Schlag die Motivation und alles war plötzlich ganz einfach.

Moral von der Geschicht?

Portfolio-CD-Frust

Montag, 12. Juli 2004
Ein potenzieller Auftraggeber von meinem Kollegen Mark und mir möchte ein paar Arbeitsproben von uns sehen. Und wieder einmal ärgere ich mich, dass ich von den vergangenen - zum Teil leider schon nicht mehr online verfügbaren - Projekten keine Screenshots bzw. Screencapturevideos angefertigt habe.
Das Ostergewinnspiel EASTER-X beispielsweise ist nicht mehr im Netz zu finden. Und gerade das war ein Projekt, in das gern viel Arbeitszeit geflossen ist. *frust*
Das muss anders werden. Werde mir heute mal wieder ein paar Screencapturetools (Tool, das den Computermonitorinhalt nicht nur in einer Einzelbilddatei sichern kann, sondern auch als Video/Bildersequenz) anschauen, um das geeignetste zu finden…

Blog-Zählung *lol*

Montag, 12. Juli 2004
Das kommt dabei heraus, wenn man aber auch wirklich jeden Quatsch mitmacht: Alle Blogs angetreten, stillgestanden - durchzählen!
CS.com ist die Nr. 113. :-)

Bekommt der Kunde den Sourcecode/die offene Datei?

Mittwoch, 07. Juli 2004
Ohne akuten Anlass ging mir gerade der Gedanke durch den Kopf, ob ein Kunde durch irgendein Gesetz das Recht darauf hat, den Sourcecode oder die “offenen” Dateien zu erhalten.

Konkret:
Ich erschaffe für den Kunden Herrn Mieselpiesel einen Flashfilm (SWF). Muss ich Hern M. per Gesetz auch die zugehörige FLA zur Verfügung stellen?

Mögliche Antworten auf diese Frage konnte ich durch Recherche im Internet zwar finden, jedoch noch keine, die mir das Gefühl von hundertprozentiger Sicherheit gibt. Da muss ich wohl mal mit einem Fachmann sprechen.

Auch noch offen ist beispielsweise die Frage, ob dieser Aspekt – Herausgabe des Source Codes – in den AGB oder dem speziellen Vertrag mit Herrn M. explizit genannt sein muss, um davor bewahrt zu sein, die Daten herausgeben zu müssen.

Ferner ist unklar, ob es sich bei einer FLA (”offene” Flashdatei) überhaupt um etwas handelt, was mit Source Code über einen Kamm geschoren werden kann, und ob von daher auch die gleichen Gesetzmäßigkeiten gelten.

Hier ein paar Auszüge aus AGB, auf die ich im Internet stieß:

“Software wird dem Kunden im Objekt-Code überlassen. Die Überlassung technischer Programmdokumentationen, insbesondere des Quellcodes, wird nicht geschuldet und ist nicht Bestandteil dieser Überlassung, es sei denn, dies ist ausdrücklich durch die Anwenderdokumentation anders geregelt (Entwicklungstools). Ein Recht zur Einsichtnahme in diese Unterlagen besteht nicht. Der Kunde darf keine Verfahren irgendwelcher Art anwenden, um aus der Binärsoftware Quellprogramme oder Teile davon wiederherzustellen oder um Kenntnisse über Konzeption oder Erstellung der Software zu erlangen.” [Quelle]

“17. Source-Code
Sofern nicht anders vereinbart gehört der Source-Code nicht zum Leistungsumfang. Ist im Einzelfall die Übergabe desselben vereinbart, so ist der Kunde nicht berechtigt, Änderungen oder Erweiterungen an den Arbeitsergebnissen und Software-Produkten herzustellen. Eine Kopie des Source-Codes wird bei entsprechender Vereinbarung bei einem öffentlichen Notar hinterlegt, der verpflichtet ist, diese bei Eintritt bestimmter zu vereinbarender Umstände an den Kunden herauszugeben.”
[Quelle]

“Die Lieferung der Software gemäß Abschnitt 1.3 auf einem Datenträger (Objectcode) und die Lieferung der Unterlagen gemäß Abschnitt 1.4 können separat erfolgen. Eine etwaige Überlassung des Quellcodes (Sourcecode) bedarf in jedem Fall eines gesonderten Lizenzvertrages.” [Quelle]

“Das genannte Nutzungsrecht ist auf den Objektcode des Softwareprogramms beschränkt. Cortal Consors ist nicht verpflichtet, dem Kunde den Quellcode (Source Code) zur Verfügung zu stellen. Dem Kunden ist es untersagt, den Objektcode der Software zurückzuentwickeln (Reengineering), zu reassemblen oder in welcher Weise auch immer zu bearbeiten oder zu ändern. Zur Dekompilierung des Objektcodes ist der Kunde nicht berechtigt, soweit dies zur Herstellung der Interoperabilität mit anderen Programmen notwendig ist, ihm die hierzu erforderlichen Informationen noch nicht zugänglich gemacht worden sind und sich die Dekompilierungsarbeiten auf die Teile des ursprünglichen Programms beschränken.” [Quelle]

“Erhält der Kunde eine kundenspezifische programmierte Software so kann er über diese in dem Sinne frei verfügen als diese auf einem beliebigen System eingesetzt werden kann. Für den Sourcecode gelten die Bestimmungen gemäss dem URG. Der Kunde kann zu Sicherungs- und Archivierungszwecken von der Software eine Kopie erstellen. Eine darüber hinausgehende Verwendung der Kopie oder des Source Code (namentlich die Abgabe an Dritte) ist nicht zulässig. webstyle GmbH pflegt die Software nach der Garantiefrist für Mängelrechte gemäss den individuellen Vereinbarungen und gegen zusätzliche Vergütung. Der Kunde prüft die Software sofort nach der Lieferung bzw. während der vereinbarten Testperiode auf allfällige Mängel. Erklärt der Kunde nicht innert 14 Tagen nach der Implementierung oder Lieferung der Software schriftlich die Ablehnung der Software, gilt sie als genehmigt.” [Quelle]

Beide Parteien sind sich einig, dass Konzepte, Projektplänen, Schulungsunterlagen und programmierte Software die Schutzfähigkeit des Urheberrechts genießen. Wenn nichts anderweitig vermerkt ist, erhält der Kunde bei für ihn erstellter Software das Recht, diese für einen Kunden (sich selbst oder einen Dritten) uneingeschränkt auf beliebig vielen Arbeitsplätzen zu nutzen. Ist der Kunde von informare Händler, der die Software für einen Dritten programmieren läßt, dann erhält der Händler ebenfalls das Recht, diese Software für sich selbst zum Eigengebrauch und zu Wartungszwecken einzusetzen. Ein Recht, die Software an einen weiteren Dritten abzugeben, besteht nur, wenn dies ausdrücklich im Auftrag vermerkt ist.

informare verpflichtet sich, weitere Nutzungsrechte zu einem Preis, der 50% der Auftragssumme nicht übersteigt, an den Händler zu überlassen. Der Kunde kann von informare ein exklusives Nutzungsrecht beantragen. informare verpflichtet sich bei Annahme zu einem Konkurrenzverbot, d.h. zur Nicht-Verbreitung des Produktes an einen Dritten. In der Regel liegt der Preis für ein exklusives Nutzungsrecht bei der dreifachen Auftragssumme. Ebenso kann der Kunde ein allgemeines Nutzungsrecht erwerben. Er kann dann die gekaufte Software zu jedem beliebigen Zweck (z.B. Weiterverkauf an Dritte) einsetzen. In der Regel liegt der Preis für ein allgemeines Nutzungsrecht bei der doppelten Auftragssumme.

Wenn im Angebot nichts anderweitig vermerkt ist und sofern die Rechte Dritter dem nicht widersprechen, verpflichtet sich informare, den Source Code dem Kunden so auszuhändigen, dass ein qualifizierter Mitarbeiter des Kunden nach Einarbeitung den Code selbst verändern und weiterentwickeln kann. informare ist nicht verpflichtet, Mitarbeiter in die Funktionsweise des Source Codes einzuweisen. Der Kunde ist selbst für die Aufbewahrung des Source Codes verantwortlich. informare ist nicht verpflichtet, den Source Code z.B. für eine Weiterentwicklung aufzubewahren. Der Kunde ist verpflichtet, den Source Code so aufzubewahren, dass er Unbefugten nicht zugänglich ist. informare ist bei Software-Updates des Kunden nicht verpflichtet, die für den Kunden erstellte Software anzupassen, selbst dann nicht, wenn diese Software durch ein erforderliches Update unbrauchbar geworden ist. Zum Schutz des Kunden enthält dieser den Source Code. Wünscht der Kunde eine Wartung der Software, so ist dies in einem eigenen Vertrag gesondert zu regeln. informare besitzt alle Rechte im Hinblick auf eine anderweitige Vermarktung der eigenen Leistungen. Die umfassende Übertragung des Urheberrechtes ist aufgrund von $ 29 UrhG nicht möglich.”
[Quelle]

Gestern abend im “Birdland”

Donnerstag, 01. Juli 2004
Wow - bin ich von den Socken!
Mein Kumpel Henning informierte mich Anfang der Woche, dass mal wieder eine so genannte Vocal Session in dem angesagten Jazz-Club namens Birdland hier in Hamburg anstehe.
Bis gestern konnte ich nun nicht unbedingt behaupten, der Jazzkenner, -befürworter oder -hasser zu sein; hier und da und ab und an habe ich natürlich schon mal ein Stück Jazz gehört und als solches erkannt, aber Namen aus dem Genre hätte ich nicht nennen können. Das eine allerdings, was ich mit Sicherheit wusste, war, dass ich jene Jazzart, wie sie früher in der Knoff-Hoff-Show zwischendrin gespielt wurde (erinnert Ihr Euch?), absolut scheisse finde. Es handle sich dabei um Dixieland, wie mir gestern eine kundige Lady am selben Tisch erklärte.

Was die Namen aus dem Genre angeht, hat sich die Sache auch noch nicht weiter geändert - ich hätte der Lady vermutlich aufmerksamer zuhören müssen -, aber seit gestern nacht möchte ich behaupten, ich bin Jazzfan!

Es hängt ganz sicher von meiner jeweiligen Stimmung, der Umgebung und den Leuten in meiner Nähe - kurz: von der Situation - ab, wie und ob ich Jazz gerade toll finde, aber das, was gestern nacht im Birdland geboten wurde (und das bei freiem Eintritt!!) hat mich hellauf begeistert.

Die ersten vier Songs wurden von der erstklassigen Sängerin (oder sagt man Vocalistin?) Beate Künast*, begleitet von ebenso phantastischen Musikern (Pianist, Kontrabassist, Schlagzeuger), vorgetragen, darunter ein Herbie Hancock-Titel namens Water Melon Man, welcher mir besonders gut gefiel. Zumindest in der Version.

Danach - und das ist das Besondere an diesen Vocal Sessions - hatten mutige Leute aus dem Publikum die Gelegenheit, sich in eine Liste einzutragen, und wurden anschließend nach und nach auf die Bühne gerufen, um einen Song oder zwei zum besten zu geben, darunter selbstverständlich auch die Klassiker My Baby just cares for me oder Summertime.

Leute, vergesst Deutschland sucht den Superstar! Das, was es gestern auf der Bühne zu sehen und zu hören gab, war Weltklasse. Einige der Sängerinnen waren übrigens auch optisch ein Genuss… ;-)

Ich freue mich schon auf die nächste Vocal Session, werde  aber wohl auch mal bei einer der nächsten Jam Sessions reinschnuppern. Das Programm des Birdland kann in der Regel über die Website eingesehen werden.

* Den Namen habe ich nur gehört, nicht gesehen. Könnte also auch anders lauten.

[Ergänzung vom 6.7.2004:]
Mein Kumpel Jens erzählte mir gestern, dass er sich ähnlich gut aufgehoben fühlte im Cotton Club. Muss ich wohl auch demnächst mal besuchen.