Archiv für die Kategorie ‘Hippes Zeug’

Googlemail lässt mich erschauern

Donnerstag, 25. Februar 2010
Das habe ich selten, aber wenn es geschieht, ist es etwas Schönes. Anflüge von Intelligenz? Viel Geld auf dem Konto? Nein, gemeint ist das Gefühl, das mir eben die Googlemail-Applikation beschert hat, als ich auf den “Absenden”-Button geklickt hatte und prompt gefragt wurde, ob ich nicht eigentlich vorgehabt hätte, der Mail noch einen Anhang mitzugeben, schreibe ich doch im Mailtext “siehe Anhang”. Und tatsächlich! Den hinzuzufügen, hatte ich mal wieder vergessen.
Hut ab!

Facebooken

Mittwoch, 20. Mai 2009
Bloggen macht mehr Spaß, wenn du merkst, dass Leute dein Zeug lesen. Eine von mehreren Beobachtungen, die ich nach etwa zwei Wochen Facebook-Mitgliedschaft gemacht habe.

Noch eine: Das Abklappern der eigenen Blogroll — normalerweise mit zig Klicks und dem Sich-auf-unterschiedliche-Informationsaufbereitungen-Einstellen verbunden — entfällt bzw. wird dadurch stark vereinfacht, dass alle Nachrichten der KollegInnen in einem einheitlichen Strang abgebildet werden.

Eigentlich ist Facebooken (nenne ich so) also ziemlich geil. Aber…

Nvidia — Speak Visual

Freitag, 08. Mai 2009
Nett gemachte Website mit schöner Video- und 3D-Einbindung in eine Flashsite.

Sacred 2 kommt mit SecuROM

Dienstag, 23. September 2008
Teil 2 des großartigen Action-Rollenspiels “Sacred” wird angeblich (Ist tatsächlich so, d.h. meine vorbestellte Version liegt mir sogar seit gestern, dem 1. Oktober, vor, lässt sich auch rund spielen, wenn auch einige kleinere Bugs nerven. Außerdem haben wir auch bei Sacred 2 keine vernünftige Item-Vergleichsfunktion im Inventar. Die muss noch rein!!!) am 2. Oktober dieses Jahres verfügbar. Wie es jemand schon im Kommentarbereich von Amazon.de beschrieb, werde ich es bestimmt auch machen — solange Diablo 3 nicht im eigenen Regal steht, wird Sacred 2 gedaddelt. Ausreichend freie Zeit vorausgesetzt…

Eine Demo, die 3-5 Stunden Spielzeit umfassen soll, gibt es inzwischen auch, heißt es bei DemoTicker.de.

Jedoch:
“Ein großer Vorteil der DRM-Lösung für den Spieler ist es, das zum Spielen von SACRED 2 - Fallen Angel keine DVD mehr im Laufwerk liegen muss, sondern gleich losgespielt werden kann. Das ist nicht nur bequemer, sondern wirkt sich bei Notebooks auch positiv auf die Akkulaufzeit aus.”
Ahem… ein No-CD/-DVD-Patch würde es auch tun ;-)

Lightbox-o-rama

Freitag, 15. August 2008
Wer hätte gedacht, dass es bereits zig verschiedene Lösungen zum Thema Lightbox (Website wird kurzzeitig überlagert durch eine weitere Ebene mit Inhalten, wie z.B. Detailansicht eines Fotos) gibt? Ich jedenfalls nicht, bevor ich den Artikel “Web 2.0 Round up Modal Window Lightbox Effect Libraries” von Komang a.k.a chazzuka gelesen hatte.

Ich hatte eigentlich gerade Tante Google mit dem Suchquery “modalWindow actionscript” gefüttert, um Näheres über diese offenbar un- oder schlecht dokumentierte Eigenschaft der Window-Klasse herauszufinden. Es kommt nämlich immer häufiger vor, dass sich Kunden eine Art Lightbox-Funktion auch in Flash-Websites wünschen. Obwohl es mit ActionScript natürlich massig Möglichkeiten gibt, so etwas umzusetzen, wollte ich im Zuge meiner Reise durch die Wunderwelt der Flash-Komponenten mal nachschauen, ob es da nicht auch etwas Passendes gibt.

Und siehe da: Es gibt so etwas. Meines Erachtens ist es recht einfach möglich, die in Flash verfügbaren so genannten modalen Fenster für eine Lightbox-Funktion zu benutzen. Das denke und weiß ich besonders, nachdem ich herausgefunden habe, dass man mit ActionScript Fenster erschaffen und den Hintergrund bzw. die Zwischenebene zwischen Fensterinhalt und dem durch die Lightbox zu verdeckenden Inhalt transparent gestalten und umfärben kann.

 ActionScript |  copy code |? 
01
/**
02
 Window-Komponente in Library erforderlich!
03
*/
04
 
05
import mx.managers.PopUpManager;
06
import mx.containers.Window;
07
 
08
System.security.allowDomain("http://christianscholz.com");
09
 
10
_global.style.modalTransparency = 90;
11
 
12
var my_win:MovieClip = PopUpManager.createPopUp(this, Window, true, {closeButton:true, contentPath:"http://christianscholz.com/wordpress/wp-content/blutbad.jpg"});
13
 
14
var c:Color = new Color(my_win.modalWindow);
15
c.setRGB(0x000000);
16
 
17
var winListener:Object = new Object();
18
winListener.click = function(evt_obj:Object) {
19
 my_win.deletePopUp();
20
};
21
winListener.complete = function(evt_obj:Object) {
22
 my_win.setSize(my_win.content._width, my_win.content._height+25);
23
};
24
my_win.addEventListener("click", winListener);
25
my_win.addEventListener("complete", winListener);

Mit diesem Beispielskript, in ein Flash-Dokument eingefügt, wird die Bühne mit 90% opakem Schwarz überzogen (dafür sorgt _global.style.modalTransparency in Kombination mit der Farbwertzuweisung per Color-Klasse) und darüber ein Fenster erzeugt, das als Inhalt ein Bild aus meinem Blog trägt.

Das Ergebnis ist nichts Spektakuläres. Außerdem ist die Verwendung der Color-Klasse veraltet. Das aber beiseite gestellt lässt sich sagen, dass hier durchaus ein weiterer Weg gegeben ist, eine Lightbox-Funktion in Flash herzustellen. Am Rande sei noch bemerkt, dass Buttons/Movieclips, die unter der Lightbox liegen, stumm geschaltet werden, also nicht geklickt werden können, während die Lightbox aktiv ist. Dieses Verhalten ist aber in der Regel gewünscht und vorteilhaft.

Medien-Dateien online konvertieren

Freitag, 15. August 2008
Lässt sich das brandneue Urlaubsvideo partout nicht auf dem eigenen Handy abspielen, könnte der Onlinedienst Media Convert Abhilfe schaffen.
Einfach den unartigen Clip dort hochladen (max. 150MB Größe), Zielformat auswählen und fertig konvertierte Datei kostenlos wieder herunterladen. Das gehe auch mit diversen Audioformaten kreuz und querbeet, erklärt man uns dort.
Natürlich erklärt versucht man uns auch zu erklären, was alles nicht geht — Stichwort: GANZ unartiges Zeug –, aber so schwammig/unverständlich, wie die dort ablesbaren Geschäftsbedingungen teilweise klingen, frage ich mich zwei Dinge:

  1. Will man den Leuten lieber nicht zu viel untersagen, damit doch noch das eine oder andere Schmankerl zur Begutachtung durch die BetreiberInnen auf ihren Servern landet?
  2. Hat man den Wortlaut der Geschäftsbedingungen durch das eigene Tool gemangelt (siehe Zitat)??
Jeder Verstoß oder Klage wird von, die Rechte haben, unheilbar die Abschaffung oder der betreffenden Karteien bewirken.” (Quelle)
Via vienn.de und Bloggeramt.de.

Syntax Highlighting für Code in WordPress-Artikeln

Donnerstag, 14. August 2008
Vor ein paar Jahren habe ich ja schon einmal zu Testzwecken eine WordPress-Installation aufgesetzt und sie mir nach und nach mit diversen Plugins zerschossen, die dem Zwecke der Formatierung von Programmcode in Artikeln dienen sollten. Heute traue ich mich mal wieder an dieses Thema heran und hoffe, dass mir hier nicht gleich die virtuelle Bude auf den Kopf fällt.

Installiert und aktiviert ist derzeit das Plugin “Google Code Prettify for wordpress” (Quelle: Dean Lee).

Und hier ist ein wenig Code, der sich hoffentlich toll färbt [Edit: inzwischen verrichtet ein anderes Code-Highlighting-Plugin seinen Dienst]:

 ActionScript |  copy code |? 
tollerButton.onRelease = function() {
 trace("Bin ich schon bunt?");
};

Edit (15.8.):
Leider versteht es dieses Plugin nicht von Haus aus, ActionScript-Syntax zu erkennen und hervorzuheben.
Im Flash-Installationsordner liegt etwas weiter unten die Datei AsColorSyntax.xml, der man theoretisch alle Keywords, Properties, Identifiers & Co entnehmen kann. Sie in die prettify.js des Plugins zu übernehmen ist auch kein Problem, aber ob es Sinn macht, BetrachterInnen des Blogs auch noch einen Batzen (50kb+) JavaScript herunterladen zu lassen, nur um gelegentliche Code-Schnipsel farbig angezeigt zu bekommen, bezweifle ich doch stark.

Da ich hauptsächlich ActionScript-, aber auch PHP-, JavaScript-, CSS- und HTML-Code im Blog veröffentliche, bin ich unsicher, ob ich mir nicht noch eine Alternative suchen sollte.

Edit #2:
Google Code Prettify erst einmal wieder deaktiviert.

Edit #3:
Jetzt habe ich das Plugin Developer Formatter laufen. Nicht so schön sieht es aus, dass der Fußbalken (in dem auch “copy code” und die verwendete Programmiersprache steht) nicht mit nach rechts wächst, wenn horizontal gescrollt wird. Aber da lässt sich sicher noch ein wenig schrauben, genauso wie an den Farben…

Edit #4 (19.8.):
Die Fußbalkenproblematik wurde vom Entwickler des Plugins inzwischen (ab Version 2008.0.1.4) behoben.

Mögliche Konkurrenz für FRAPS?

Dienstag, 15. Juli 2008
Es kommt ja nicht häufig vor (eher mit an NIE grenzender Seltenheit), dass ich auf ein Werbebanner klicke. In diesem Fall habe ich es allerdings doch getan und bin auf der Seite von myGamersCam gelandet.

Der Name des Produkts spricht bereits Bände; es geht um eine Software, mit der man unter anderem aus laufenden Spielen heraus Videos speichern und somit beispielsweise Oma zeigen kann, wie toll man als nackte Barbarin in Age of Conan aussieht. Obwohl — das geht auch ganz ohne myGamersCam mit YouTube, wie das Video unten zeigt (Geduld, oh sabbernder Betrachter)…

Eine ingame-FPS-Anzeige wie bei FRAPS scheint es bei myGamersCam nicht zu geben, aber dafür ein paar andere Features, deren Sinn und Nutzen noch zu prüfen bleibt, darunter “exklusive CVR-Technologie mit frei wählbaren Performance- und Qualitätseinstellungen”.

Leider ist auch myGamersCam nicht völlig kostenlos, d.h. richtig interessant wird das Tool erst nach Erwerb der Vollversion, die mit rund 20 EUR zu Buche schlägt.

Wums.

Moo.com MiniCards

Dienstag, 01. Juli 2008
Manchmal ist es einfach Zeit, aus der fiktiven Welt der Websites, Spiele und Pixel herauszutreten und eine Prise real life zu schnuppern. Heute morgen habe ich zu diesem Zweck spontan (hach, dass das überhaupt noch funktioniert…) beschlossen, joggen zu gehen, und rief meinen Kollegen und Freund Oliver an, der ebenso spontan Zeit und Lust hatte, ein paar Runden um den Weiher zu laufen. Gut, nach etwa 3 km war auch schon Schluss — man will sich ja nicht gleich gehuntauglich rennen. Der Punkt an der ganzen Unternehmung war aber eigentlich auch eher das Socialisen. Gedankenaustausch, Klönen/Tratschen, Frauen angaffen, … ;-)

Dabei hat mich Oliver u.a. auf Moo-MiniCards aufmerksam gemacht und mir gleich ein paar davon präsentieren können. Pappkärtchen, die auf der einen Seite Kontaktinformationen tragen und auf der anderen verschiedene Bildmotive und die im Grunde wie Visitenkarten funktionieren können. Dazu gibt’s auch eine Moo-MiniCard-Box mit Drehdeckel, in der immerhin 15 solcher kleinen Kunstwerke Platz finden. Dadurch angeregt, warf ich einen ausgedehnten Blick auf die Website des Herstellers, Moo.

Bei der Gelegenheit fiel mein Auge auf die dort als StickerBooks bezeichneten…erm…StickerBooks. Spätestens seit der Endphase der Fußball-EM 2008 ist ja mein Sohn von Aufklebern begeistert. Vielleicht verbirgt sich hier eine Geschenkidee…

Diese MiniCards sind mal was Neues. Oder? Im Grunde eigentlich nicht, wenn ich näher darüber nachdenke. Eben Visitenkarten in unhandlicherem Format. Der Vorteil liegt allerdings darin, dass sie sich ohne Aufpreis mit verschiedenen Motiven bedrucken lassen — bis zu 90 verschiedene Motive also und auf der Rückseite jeweils die Kontaktdaten. Das ist schon ganz interessant, aber irgendwie reicht es mir nicht. Mir fehlt noch eine packende Idee, die dem Ganzen noch einen Mehrwert verpassen.

Oliver betont, dass die MiniCards dadurch schon einen Mehrwert bieten, dass sich EmpfängerInnen einer solchen Karte intensiver mit den Karten und deren BesitzerInnen auseinandersetzen, weil sie sich in der Regel eine aus einem ganzen Stapel heraussuchen können. Eben jene, die ihnen am besten gefällt.
Zudem würden die MiniCards gern gesammelt, sagte Oliver. Hm. Kann ich noch nicht ganz nachvollziehen, warum diese Minikarten lieber gesammelt werden sollen als herkömmliche Visitenkarten. Vielleicht weil es hip ist?

Aber genau an diesem Punkt verhaken sich meine Gedanken momentan. Wie kann man diese Karten zum Zwecke der Eigenwerbung nutzen und gleichzeitig Sammelwut oder spielerische Leidenschaft bei EmpfängerInnen wecken?