Archiv für die Kategorie ‘Hippes Zeug’

Mögliche Konkurrenz für FRAPS?

Dienstag, 15. Juli 2008

Es kommt ja nicht häufig vor (eher mit an NIE grenzender Seltenheit), dass ich auf ein Werbebanner klicke. In diesem Fall habe ich es allerdings doch getan und bin auf der Seite von myGamersCam gelandet.

Der Name des Produkts spricht bereits Bände; es geht um eine Software, mit der man unter anderem aus laufenden Spielen heraus Videos speichern und somit beispielsweise Oma zeigen kann, wie toll man als nackte Barbarin in Age of Conan aussieht. Obwohl — das geht auch ganz ohne myGamersCam mit YouTube, wie das Video unten zeigt (Geduld, oh sabbernder Betrachter)…

Eine ingame-FPS-Anzeige wie bei FRAPS scheint es bei myGamersCam nicht zu geben, aber dafür ein paar andere Features, deren Sinn und Nutzen noch zu prüfen bleibt, darunter “exklusive CVR-Technologie mit frei wählbaren Performance- und Qualitätseinstellungen”.

Leider ist auch myGamersCam nicht völlig kostenlos, d.h. richtig interessant wird das Tool erst nach Erwerb der Vollversion, die mit rund 20 EUR zu Buche schlägt.

Wums.

Moo.com MiniCards

Dienstag, 01. Juli 2008

Manchmal ist es einfach Zeit, aus der fiktiven Welt der Websites, Spiele und Pixel herauszutreten und eine Prise real life zu schnuppern. Heute morgen habe ich zu diesem Zweck spontan (hach, dass das überhaupt noch funktioniert…) beschlossen, joggen zu gehen, und rief meinen Kollegen und Freund Oliver an, der ebenso spontan Zeit und Lust hatte, ein paar Runden um den Weiher zu laufen. Gut, nach etwa 3 km war auch schon Schluss — man will sich ja nicht gleich gehuntauglich rennen. Der Punkt an der ganzen Unternehmung war aber eigentlich auch eher das Socialisen. Gedankenaustausch, Klönen/Tratschen, Frauen angaffen, … ;-)

Dabei hat mich Oliver u.a. auf Moo-MiniCards aufmerksam gemacht und mir gleich ein paar davon präsentieren können. Pappkärtchen, die auf der einen Seite Kontaktinformationen tragen und auf der anderen verschiedene Bildmotive und die im Grunde wie Visitenkarten funktionieren können. Dazu gibt’s auch eine Moo-MiniCard-Box mit Drehdeckel, in der immerhin 15 solcher kleinen Kunstwerke Platz finden. Dadurch angeregt, warf ich einen ausgedehnten Blick auf die Website des Herstellers, Moo.

Bei der Gelegenheit fiel mein Auge auf die dort als StickerBooks bezeichneten…erm…StickerBooks. Spätestens seit der Endphase der Fußball-EM 2008 ist ja mein Sohn von Aufklebern begeistert. Vielleicht verbirgt sich hier eine Geschenkidee…

Diese MiniCards sind mal was Neues. Oder? Im Grunde eigentlich nicht, wenn ich näher darüber nachdenke. Eben Visitenkarten in unhandlicherem Format. Der Vorteil liegt allerdings darin, dass sie sich ohne Aufpreis mit verschiedenen Motiven bedrucken lassen — bis zu 90 verschiedene Motive also und auf der Rückseite jeweils die Kontaktdaten. Das ist schon ganz interessant, aber irgendwie reicht es mir nicht. Mir fehlt noch eine packende Idee, die dem Ganzen noch einen Mehrwert verpassen.

Oliver betont, dass die MiniCards dadurch schon einen Mehrwert bieten, dass sich EmpfängerInnen einer solchen Karte intensiver mit den Karten und deren BesitzerInnen auseinandersetzen, weil sie sich in der Regel eine aus einem ganzen Stapel heraussuchen können. Eben jene, die ihnen am besten gefällt.
Zudem würden die MiniCards gern gesammelt, sagte Oliver. Hm. Kann ich noch nicht ganz nachvollziehen, warum diese Minikarten lieber gesammelt werden sollen als herkömmliche Visitenkarten. Vielleicht weil es hip ist?

Aber genau an diesem Punkt verhaken sich meine Gedanken momentan. Wie kann man diese Karten zum Zwecke der Eigenwerbung nutzen und gleichzeitig Sammelwut oder spielerische Leidenschaft bei EmpfängerInnen wecken?