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Evolution — kniffliges Gerangel um Nahrung

Evolution

  • Schmidt Spiele
  • ab 10 Jahren
  • für 2-5 Spieler
  • 30-45 Minuten

Überblick/Story

In Evolution „betreuen“ SpielerInnen Tierarten, füttern sie und helfen ihnen, satt zu werden und lange zu leben.
Was zunächst klingt wie eine vereinfachte Variante von Farmville & Co, ist in Wirklichkeit eine spannende Karten-Brettspiel-Mischung, bei der Tierarten ums Überleben kämpfen und sich dabei gelegentlich weiter entwickeln müssen, um beispielsweise Fleischfressern nicht hilflos ausgesetzt zu sein oder um an mehr Nahrung zu gelangen.

Die Populations- sowie die Körpergröße spielen neben den Eigenschaften einer jeden Tierart eine Rolle, wenn es ums Fressen oder Gefressen-Werden geht. Alle drei Aspekte können von den Spielern beeinflusst werden, indem diese zur jeweiligen Spielsituation passende Handkarten ausspielen.
So kann die Population vergrößert werden, um bei der nächsten Fütterung mehr Nahrung zu ergattern, die bei Spielende Punkte bringt. Oder die Körpergröße einer Tierart kann vergrößert werden, um sie unattraktiver für Carnivoren werden zu lassen. Oder eine Tierart kann lernen, andere Tiere durch einen Warnruf vor brenzligen Situationen zu bewahren, oder sich einen Schutzpanzer zulegen, eine Fettschicht aufbauen, und, und, und.
Rein rechnerisch sollen sich tausende von Kombinationsmöglichkeiten ergeben, so dass kaum eine Spielrunde der anderen gleicht. Und das alles bei sehr überschaubaren, einfachen Regeln!

Das Spiel kann von zwei bis fünf Spielern gespielt werden. Empfohlen wird ein Mindestalter von 10 Jahren. Die Spieldauer beträgt durchschnittlich 35-45 Minuten. Der Spielaufbau ist innerhalb von ungefähr fünf Minuten erledigt.

Meine Gedanken dazu

Evolution ist meines Erachtens kein Spiel, bei dem man im ersten Versuch alles richtig macht. Vielmehr lernt man Stück für Stück dazu, wann es sich lohnt, eine Tierart zum Fleischfresser werden zu lassen, wann es sinnvoll ist, welche Eigenschaften ins Spiel zu bringen oder auch welche Eigenschaften sich prima mit welchen anderen kombinieren lassen.
Genau wie die Tiere im Spiel müssen die SpielerInnen ständig wachsam ihre Umgebung im Auge behalten, um taktisch kluge Evolutionsentscheidungen zu treffen auf dem Weg zum Ziel, möglichst viel Nahrung, sprich: Punkte, zu sammeln. Das setzt allerdings auch voraus, dass die SpielerInnen entweder schnell lernen oder wenigstens aus gemachten Fehlern (eher: ungünstigen Entscheidungen) die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Mir gefällt, dass Evolution auch als 2-Spieler-Spiel funktioniert, da ich nicht immer eine große Runde um mich versammeln kann, wenn mich die Spielwut packt. Allerdings bieten sich mit mehr als zwei Spielern weitaus mehr Möglichkeiten zur spannenden Interaktion.
Eine positive Erwähnung verdient die hervorragend gelöste Darstellung der ersten Spielrunden in der Anleitung, bei der textlich genannte Schritte um Zahlen und Pfeile ergänzt wurden, um klar nachvollziehbar zu machen, wer was wann macht und was daraufhin geschieht — vorbildlich!

In der Möglichkeit, seine Tierart(en) zum Fleischfresser zu entwickeln, steckt eine gehörige Portion Ärger-Potenzial; es kann vorkommen, dass mehrere Fleischfresser auf einen und denselben Pflanzenfresser losgehen und dessen Tierarten ausrotten, bevor sie überhaupt an Größe oder Schutz denken konnten. Ich halte es für wichtig zu sagen, dass es nicht leicht ist, erfolgreich eine Fleischfressertierart zu spielen. aber die Möglichkeit ist gegeben und somit auch die Möglichkeit für lange Gesichter. Hat man jedoch begriffen, was man gegen Übergriffe solcher Art tun kann, ist das Herstellen von Balance und Spielfreude machbar.

Meine Videos dazu

Veröffentlicht inGesellschaftsspiele
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