Mögliche Konkurrenz für FRAPS?

15. Juli 2008
Es kommt ja nicht häufig vor (eher mit an NIE grenzender Seltenheit), dass ich auf ein Werbebanner klicke. In diesem Fall habe ich es allerdings doch getan und bin auf der Seite von myGamersCam gelandet.

Der Name des Produkts spricht bereits Bände; es geht um eine Software, mit der man unter anderem aus laufenden Spielen heraus Videos speichern und somit beispielsweise Oma zeigen kann, wie toll man als nackte Barbarin in Age of Conan aussieht. Obwohl — das geht auch ganz ohne myGamersCam mit YouTube, wie das Video unten zeigt (Geduld, oh sabbernder Betrachter)…

Eine ingame-FPS-Anzeige wie bei FRAPS scheint es bei myGamersCam nicht zu geben, aber dafür ein paar andere Features, deren Sinn und Nutzen noch zu prüfen bleibt, darunter “exklusive CVR-Technologie mit frei wählbaren Performance- und Qualitätseinstellungen”.

Leider ist auch myGamersCam nicht völlig kostenlos, d.h. richtig interessant wird das Tool erst nach Erwerb der Vollversion, die mit rund 20 EUR zu Buche schlägt.

Wums.

Glory Kings = Legend?

11. Juli 2008
Jetzt mal langsam, Freunde. Sind die Gameforge AG und Bigpoint GmbH irgendwie verwandt oder verschwägert? Oder wie lässt sich sonst erklären, dass das Browsergame “Glory Kings” (Bigpoint) genauso aufgebaut ist (und offenbar die gleichen Schwächen hat) wie “Legend” (Gameforge)?

Kostenlos per WLAN ins Internet (in Hamburg)

11. Juli 2008
Junge, Junge, und das im Jahre 2008… Wenn ich bedenke, wie schwierig es ist, (allein in Hamburg) kostenlosen Internetzugang zu bekommen, während man unterwegs ist, könnte ich zwei Schlüsse ziehen:

a) “Deutschlands Medienhauptstadt” hat noch einiges vor sich, um diesen Namen in meinen Augen zu verdienen
b) In Hamburg leben und arbeiten viele Menschen, die keinen Vorteil darin sehen, freien kabellosen Internetzugang bereitzustellen.

In den vergangenen 12 Monaten war ich oft unterwegs und hätte es geschätzt, wenn ich dort, wo ich gerade eine Pause einlegte, auch die Möglichkeit gehabt hätte, mich bzw. meinen Computer mit dem Internet zu verbinden. Die paar Restaurants/Bars/Kneipen, die ich finden konnte, lassen sich noch an der Hand einer Cartoonfigur abzählen. Die Menge der Restaurants/Bars/Kneipen, die nebenbei bezahlten Internetzugang anbieten, ist ungleich größer. Zwei Euro pro Stunde ist natürlich nicht viel. Trotzdem würde ich mir diese Kosten und das Gerangel zwecks Zugangscode-Beschaffung beim Ober gern sparen.

Oh, Essen ist da; to be continued…

Einschub: “Argh!” oder “mein Beitrag zur WordPress wishlist”
Das Essen ist nun schon längst verspeist, es ist Abend geworden und ich sitze inzwischen im Büro. Meine Artikelfortsetzung, die ich direkt nach dem Essen schrieb, hat’s nicht ins Netz geschafft: Ich tippte und tippte und meinte plötzlich, der Zeitpunkt wäre günstig, mein Artikelupdate zu speichern. Günstig war der Zeitpunkt fürwahr. Ungünstig jedoch war, dass in der Zwischenzeit meine wackelige Internetverbindung zu einem dubiosen, aber frei zugänglichen WLAN namens “Default” flöten gegangen war. Dadurch konnte WordPress meinen Artikel nicht speichern und zeigte mir eine Fehlerseite an. Nebeneffekt: Meine geistigen Ergüsse waren samt und sonders über den Jordan gegangen.

Das geht natürlich nicht. Mensch, wenn ich jetzt kurz vor Veröffentlichung eines Nobelpreis würdigen Artikels gestanden hätte — nicht auszudenken!

Es ist ja schon ein Plus, dass WordPress mit dieser Speichern-Funktion ausgestattet ist, so dass man sein Werk kontinuierlich in Sicherheit weiß. Die funktioniert aber eben auch nur bei bestehender Internetverbindung.

An dieser Stelle wäre es eine tolle Idee (kommt ja auch von mir), wenn mich WordPress warnen würde, dass/falls der letzte automatische Speicherversuch mangels Zugang zum Internet fehlgeschlagen ist. Steckt doch ohnehin schon so viel AJAX drin…

In so einem Fall würde ich dann nämlich flott das Geschriebene per Copy-Paste lokal in eine Textdatei auf meinem Rechner sichern und bei nächster Gelegenheit (sprich: wenn Internetverbindung wieder hergestellt ist) manuell ins Blog einfügen.

Zurück zum Ausgangsthema: Kostenlose WLANs finden
(Ich hasse es einmal Geschriebenes und dann Verlorenes nochmals zu schreiben — *seufz*)
Als Ideal stelle ich mir eine Applikation vor, die sowohl on- als auch offline funktioniert, denn was nützt die beste Online-WLAN-Finde-Applikation, wenn ich noch gar nicht mit dem Internet verbunden bin? Bei vorhandener Internetverbindung würde sich das Tool dann selbsttätig aktualisieren.

Ich gehe ja von folgendem Szenario aus:

  • Ich reise (mit Laptop im Gepäck) durch die Gegend und stelle urplötzlich fest, dass ich dringend etwas im Internet erledigen muss
  • Ich habe kein Internet fähiges Handy
  • Ich bin kein Hacker und auch nicht MacGyver, der mal eben aus einem Kaugummi und einem Bleistift (mit Klebeband umwickelt) eine Instant-Webzugang-Maschine bastelt
In so einem Fall würde ich die Offline-Version der Online-WLAN-Finde-Applikation auf meinem Laptop starten, dort meinen Standort in Form einer postalischen Adresse eingeben und als Resultat vielleicht eine Landkarte erhalten, auf der neben meinem Standort auch in der Nähe befindliche Hot Spots verzeichnet sind, idealerweise mit Reichweitenradien, die auf die Empfangsqualität bzw. Signalstärke schließen lassen. Mitunter möchte man ja nicht unbedingt in ein Restaurant gehen (und sich genötigt fühlen, etwas zu bestellen), sondern einfach nur kurz Internetzugang nutzen können.

Blutbad in meiner Küche!

01. Juli 2008
Ich hoffe nur, die Damen und Herren vom VSBD (Verbrechensspuren-Beseitigungsdienst) leisten später ganze Arbeit…
Blutbad in Küche
Oder ist das vielleicht gar kein Blut…?

Akismet-Generve

01. Juli 2008
Sagt mal (, Jungs & Mädels von WordPress), was habt ihr euch denn da mit Akismet für einen Schrott erlaubt? Ich habe über den Tag verteilt mehrfach probiert, das Akismet-Plugin für dieses Blog zu aktivieren. Ohne Erfolg.

Erst nervt ihr mich damit, dass ich mir ein Blog auf WordPress.com einrichten muss, das ich gar nicht haben will, nur um einen “WordPress.com-API-Schlüssel” zu bekommen, den ich anscheinend brauche, um in meinem wirklichen Blog das Akismet-Plugin zu aktivieren.
Dann muss ich erst minutenlang recherchieren, um herauszufinden, wo ich diesen Schlüssel in meinem unerwünschten Blog ablesen kann.
Als Sahnehäubchen funktioniert dann die Freischaltung des Plugins noch nicht einmal: “Der Akismet-Server konnte nicht verbunden werden. Bitte überprüfe die Konfiguration deines Servers” — worauf soll ich meinen Server überprüfen??

Inzwischen — wiederum nach längerer Recherche — hege ich den Verdacht, dass es daran liegen könnte, dass Akismet bzw. die Freischaltungsroutine versucht, auf eine Art und Weise mit dem Schlüsselvalidierungsserver zu kommunizieren, die mir von meinem Webspace-Provider DomainBox nicht gestattet wird.
Mal abgesehen davon, dass das auch schon wieder stark nach einem Argument gegen DomainBox riecht, liebes WordPress-/Akismet-Team, geht es noch nutzerunfreundlicher? So etwas bin ich von euch nicht gewohnt. Wenn es wenigstens eine Alternative für die Validierung gäbe.

Zack! Akismet wieder deaktiviert.

Kabellos im Haus 73 arbeiten

01. Juli 2008
Haus 73
Im Schulterblatt in Hamburgs Schanze gibt es eine Möglichkeit, in gemütlicher Atmosphäre zu sitzen, trinken und essen und nebenbei (oder umgekehrt) zu arbeiten. Bei mir bedeutet Arbeit natürlich auch im Internet arbeiten. Dank kostenlosem W-LAN-Zugang hier kein Problem.

Moo.com MiniCards

01. Juli 2008
Manchmal ist es einfach Zeit, aus der fiktiven Welt der Websites, Spiele und Pixel herauszutreten und eine Prise real life zu schnuppern. Heute morgen habe ich zu diesem Zweck spontan (hach, dass das überhaupt noch funktioniert…) beschlossen, joggen zu gehen, und rief meinen Kollegen und Freund Oliver an, der ebenso spontan Zeit und Lust hatte, ein paar Runden um den Weiher zu laufen. Gut, nach etwa 3 km war auch schon Schluss — man will sich ja nicht gleich gehuntauglich rennen. Der Punkt an der ganzen Unternehmung war aber eigentlich auch eher das Socialisen. Gedankenaustausch, Klönen/Tratschen, Frauen angaffen, … ;-)

Dabei hat mich Oliver u.a. auf Moo-MiniCards aufmerksam gemacht und mir gleich ein paar davon präsentieren können. Pappkärtchen, die auf der einen Seite Kontaktinformationen tragen und auf der anderen verschiedene Bildmotive und die im Grunde wie Visitenkarten funktionieren können. Dazu gibt’s auch eine Moo-MiniCard-Box mit Drehdeckel, in der immerhin 15 solcher kleinen Kunstwerke Platz finden. Dadurch angeregt, warf ich einen ausgedehnten Blick auf die Website des Herstellers, Moo.

Bei der Gelegenheit fiel mein Auge auf die dort als StickerBooks bezeichneten…erm…StickerBooks. Spätestens seit der Endphase der Fußball-EM 2008 ist ja mein Sohn von Aufklebern begeistert. Vielleicht verbirgt sich hier eine Geschenkidee…

Diese MiniCards sind mal was Neues. Oder? Im Grunde eigentlich nicht, wenn ich näher darüber nachdenke. Eben Visitenkarten in unhandlicherem Format. Der Vorteil liegt allerdings darin, dass sie sich ohne Aufpreis mit verschiedenen Motiven bedrucken lassen — bis zu 90 verschiedene Motive also und auf der Rückseite jeweils die Kontaktdaten. Das ist schon ganz interessant, aber irgendwie reicht es mir nicht. Mir fehlt noch eine packende Idee, die dem Ganzen noch einen Mehrwert verpassen.

Oliver betont, dass die MiniCards dadurch schon einen Mehrwert bieten, dass sich EmpfängerInnen einer solchen Karte intensiver mit den Karten und deren BesitzerInnen auseinandersetzen, weil sie sich in der Regel eine aus einem ganzen Stapel heraussuchen können. Eben jene, die ihnen am besten gefällt.
Zudem würden die MiniCards gern gesammelt, sagte Oliver. Hm. Kann ich noch nicht ganz nachvollziehen, warum diese Minikarten lieber gesammelt werden sollen als herkömmliche Visitenkarten. Vielleicht weil es hip ist?

Aber genau an diesem Punkt verhaken sich meine Gedanken momentan. Wie kann man diese Karten zum Zwecke der Eigenwerbung nutzen und gleichzeitig Sammelwut oder spielerische Leidenschaft bei EmpfängerInnen wecken?

Gelistet sein bei(m?) Bloggerei

20. Juni 2008
Durch den Hinweis meines (mir bis vor kurzem unbekannten) Bloggerkollegen Dirk von Just-Cool.de angeregt, klickte ich in seinem Blog auf den Button Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de, der mich erwartungsgemäß zur Website der Bloggerei brachte.

Eher überrascht hat mich dort der Screen, der zunächst über der eigentlichen Site für mich eingeblendet war. Er hat die Aufgabe, von Leuten eine flotte Bewertung der Website, von der sie gerade gekommen sind und die sich auch im Bloggerei-Verzeichnis findet (in meinem Fall also Just-Cool.de), einzuholen.
Vermutlich um diesem Bewertungsscreen jeglichen Nervfaktor und Werbeeinblendungsflair zu nehmen, wurde er durch leicht verständliche und ebenso leicht bedienbare, interaktive “Messlatten” und zwei Buttons (Bewertung abgeben/Keine Bewertung abgeben) flink abarbeitbar gestaltet.

Ich hoffe allerdings, dass dieses Bewertungstool nicht das Grundgerüst der Bloggerei darstellt und allein über den Erfolg oder Misserfolg einer dort angemeldeten Website entscheidet. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass auch das kleinste Hindernis (in diesem Fall der Bewertungsscreen) zwischen mir und dem Erreichen der gewünschten Information zu Abwehrreaktionen führen kann.
So kann ich mir beispielsweise gut vorstellen, dass von auf diese Weise konfrontierten NutzerInnen schnell mal der “Keine Bewertung abgeben”-Button geklickt wird, um ja schnell die eigentlich erwartete Site (Bloggerei) sehen zu können. Boshaftere Leute oder solche, die den Sinn der Bewertung nicht verstehen, klicken vielleicht wahllos herum oder geben ein ungerechtfertigt negatives Urteil ab.

Der für mich persönlich größte Schwachpunkt an dem Bewertungskonzept besteht allerdings in dem Umstand, dass sich Leute möglicherweise gar nicht lang genug auf der zu bewertenden Website befunden haben, um ein ordentliches Urteil abgeben zu können.

Meine “Bloggerei-Erfahrung” ist ja so abgelaufen:

  1. Auf meiner eigenen Site In den NutzerInnen-Kommentaren auf Dirks URL geklickt.
  2. Lediglich etwa zwei bis drei Minuten auf Just-Cool.de umgesehen, um erstens einen Eindruck des mir fremden Blogs zu erhalten und zweitens einen Link zur Bloggerei zu finden.
  3. Link gefunden und geklickt.
  4. Auf Bloggerei.de gelandet (Just-Cool.de wurde also im Browserfenster/-tab ersetzt durch die Bloggerei) und mit dem Bewertungsscreen konfrontiert worden.
  5. Versucht, zu den mir präsentierten Bewertungskriterien gerechte und ehrlich gemeinte Daten einzutragen, ohne die zu bewertende Site vor Augen zu haben.
Ein target=”_blank” im Bloggerei-Button-HTML-Skript wäre für Websites, die auf die Bloggerei verlinken, sicher ein Weg, sinnvollere Wertungen zu erhalten, da BesucherInnen dann die Site (durch einen Task-/Tabwechsel) neben der neu geöffneten Bloggerei-Website betrachten könnten.

Soviel zunächst nach meinen ersten 10 Sekunden auf der Bloggerei-Website.

Bloggeramt

19. Juni 2008
Beim BloggerAmt werden Blogs in Kategorien verzeichnet. Die Anmeldung ist kostenlos und erfordert lediglich, dass AntragstellerInnen sich als InhaberInnen des Blogs authentifizieren, z.B. durch Angabe eines kleinen ID-Codes: <!–74212884–>

Gar nicht böse sind die BetreiberInnen des BloggerAmts, wenn man einen Backlink im eigenen Blog unterbringt. Der könnte beispielsweise so aussehen:

Brot(e) vorbestellen

18. Juni 2008
Man kann bei DatBackhus an der Kieler Straße (bei REWE mit drin) hier in Hamburg telefonisch (040-8508691) Backwaren vorbestellen und dann tags drauf abholen. Cool.
Hoffentlich kommt niemand auf die Idee, damit Schabernack zu treiben…